DITA-Themen bei XML Prague 2016

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Auf dem Programm der XML Prague Konferrenz, wo die Teilnehmer zwischen 7 Monate und 70 Jahre jung sind, stehen immer mehr DITA Themen und Werkzeuge.

Am ersten Tag fand das oXygen Users Meetup statt. George Bina und sein Team haben das neue Produkt oXygen XML Web Author, dessen Zielgruppe DITA-Reviewers und gelegentliche Autoren sind, angekündigt: https://www.oxygenxml.com/webauthor/

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Ich habe den Web Author gleich auf dem iPhone probiert.

Außerdem, wird die Version 18 des oXygen XML Editors bald herausgegeben, in der noch weitere Möglichkeiten geben wird, DITA-Autoren bei der visuellen Redaktion, sowie DITA-Architekten bei der Implementierung von Einschränkungen und kontrollierten Werten zu unterstützen. Man kann ein bestimmtes Layout mit einem Projekt speichern oder zu einem Framework zuweisen, damit ganze Teams mit den selben Layout-Einstellungen arbeiten können. Einschränkungen (Constraints) werden bald einfach durch einer config-Datei implementiert. Darüberhinaus, könnte man eine ganze XML-Schema lokalisieren, was die Diskussion über DITA-Elemente in beliebigen Sprachen sofort anregte.

Patrik Stellmann hat sein Framework DITA-SEMIA gezeigt: https://github.com/dita-semia

DITA-SEMIA Sequence Diagramms

DITA-SEMIA: Sequential Diagrams

Parallel, in dem BaseX Meetup, hat Eliot Kimber sein Projekt DFST (DITA for Small Teams: http://www.dita-for-small-teams.org/) via Skype vorgetragen.

Maximilian Gärber hat das neue Argon-Author Plugin für DITA Content Management in oXygen und BaseX vorgestellt: argon-author.com Beta-Testers können sich schon anmelden und Argon-Author im BaseX-Sandbox versuchen. Mein kleiner Beitrag dazu, außer die Patentante zu spielen😉, ist das mitgelieferte Demo-DITA-Projekt über Trello.

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XML Prague läuft drei Tage jeden Februar, voller spannenden Vorträge und Workshops aus der XML/XSLT/CSS/FO-Welt: http://www.xmlprague.cz/

DITA sessions at XML Prague 2016

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The geeky things you hear at an XML conference with participants between 7 months and 70 years young…

“Convincing W3C into marrying XSL-FO and CSS would be like a shotgun wedding.”

“I fixed a bug just with my iPhone today.”

“You might have a super hammer, but not everything is a nail.”

“There is DITA light and DITA not light.”

Now, for the serious business – the number of sessions about DITA practice and tools at XML Prague keeps growing every year.

On day 1, during the oXygen Users Meetup: George Bina and his team launched their new product oXygen XML Web Author, especially crafted for DITA reviewers and occasional authors: https://www.oxygenxml.com/webauthor/

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I couldn’t resist trying it out on my iPhone.

Version 18 of the oXygen XML Editor is also coming soon, and brings further features to support DITA authors with visual editing, as well as DITA architects through easier implementation of constraints and controlled values. You can save a certain layout within a project or a framework, so that entire teams would work with the same layout settings. You’ll soon be able to set constraints by just editing a config file. Moreover, you could easily localize an entire XML schema, and this idea immediately triggered discussions about having DITA elements in any language.

Patrik Stellmann has shown his DITA-SEMIA framework in oXygen: https://github.com/dita-semia

DITA-SEMIA Sequence Diagramms

DITA-SEMIA: Sequential Diagrams

On a parallel track, in the BaseX Meetup, Eliot Kimber presented his DFST project (DITA for Small Teams: http://www.dita-for-small-teams.org/) via Skype.

Maximilian Gärber demonstrated the new Argon-Author plugin for DITA Content Management in oXygen on a BaseX database: argon-author.com You can log in as beta-tester and try out Argon-Author in the BaseX sandbox. My humble contribution, besides naming the baby😉 ,  is the sample DITA project about Trello, included with the plugin.

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XML Prague runs for three days full of interesting presentations, demos, and workshops from the XML/XSLT/CSS/FO world every February: http://www.xmlprague.cz/

Redakteure beteiligen und richtig schulen

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Es gab eine interessante Discussion auf dem Blog von Larry Kunz über Schulungsbedarf und Geschäftsziele während und nach einer DITA-Implementierung. Ich habe meinen Kommentar schon auf Larrys Seite hinzugefügt, ich trage aber auch hier die Übersetzung ein.

Vielen Dank an Larry, dass er nochmal die Aufmerksamkeit von Projekt- und Abteilungsmanagern auf die Notwendigkeit erregt, die Redakteure frühzeitig zu beteiligen und ihnen so viel Schulung anzubieten wie nötig, damit sie ihre Geschäftsziele erreichen. Diese Botschaft wird nicht oft genug ausgerichtet, obwohl späte Beteiligung und mangelhafte Schulung zu den Hauptgründen fehlerhaften Implementierungsprojekten gehören, egal ob es um CCMS geht, oder um andere Systeme, wie WCMS, CRM, ERP, u.s.w.

In seinen Kommentaren zum selben Artikel erwähnt Mark Baker, dass wir solche Content Systeme brauchen, die zu einer noch unvorhersehbarer Zukunft passen würden. Ich kann Marks Ideen zwar verfolgen, jedoch furchte ich, seine Vision würde nur schwer passen, wenn man sich für Redaktionssysteme einsetzt, die die Komplexität der Redaktionsaufgaben gleichzeitig verstecken sollten.

Meiner Meinung nach, sollte man die Expertise der technischen Redakteuren nicht unterschätzen und sie nicht auf Storytelling (spielt Jemand Trendwort-Bingo?) verringern.

Technische Redakteure und Redakteurinnen, die ihre Rolle ernst nehmen, sollte man anregen, endlich mal über ihre Komfortzone hinaus zu tretten, um neue Methoden für die Modellierung und für die Erfassung von Inhalten anzuwenden.

Ob Markup oder Markdown, das soll in der Zukunft keine Frage mehr stellen… Ideallerweise würden Autoren beide anwenden können, auch abwechselnd wenn es die Geschäftsziele so anfordern.

Also, ich stimme Larry zu – Redakteure beteiligen und richtig schulen!

Artikel von Larry Kunz: We’re in DITA – Now what?

 

Involve and train your writers

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There is an interesting discussion happening on the blog of Larry Kunz about follow-up training and business goals after DITA implementations. I’ll add my comment to Larry’s thread, but it might be interesting for some followers to have it here, also:

Larry, thank you for highlighting the need to involve the writers team and to provide as much training as they need to accomplish their goals. We just don’t hear this message often enough, although it’s one of the top causes of implementation failure, regardless of system type: CCMS, WCMS, CRM, ERP, you name it…

I can see Mark’s point about being ready for future developments we can’t even imagine today, but in my opinion, that vision just doesn’t fit with advocating for hiding the complexity of techcomms tasks. Let’s not reduce a technical author’s expertise to storytelling (check that one on my Bingo ticket, Larry).

If we’re serious about their role, we have to encourage writers to finally step out of their comfort zone and polish up their content modeling and authoring skills. Markup or markdown… that shouldn’t even be an issue in the near future, right? Ideally, authors should be able to apply both on the same content structure interchangeably, if the business so requires…

So back to Larry’s article: thumbs up for team involvement and training.

Link to Larry’s article: We’re in DITA – now what?

Auf ein glückliches DITA Jahr!

English version >> Happy DITA in Germany!

Die letzten Monaten in 2015 waren schon intensiv und ich habe wieder Vieles mitzuteilen, das ich unbedingt in Januar machen werde. Jetzt aber das Wichtigste wäre, mit folgender Aussage ins 2016 zu rutschen: DITA ist und bleibt hier. Das habe ich eine Weile her schon gesagt und sage es erneut, nachdem das steigende Interesse an DITA in Deutschland, unter anderem im November durch Workshops, Vorträge und Podiums im Rahmen der tekom Jahrestagung in Stuttgart und bei DITA Europe in München, noch deutiger wurde. Die DITA Gemeinschaft formt sich langsam, Werkzeuge und Systeme fangen an, DITA zu unterstützen und die Diskussion wird, naja, wenigstens leidenschaftlich.

Letzten September war ich ein bisschen enttäuscht und besorgt… etwa fünf Minuten lang😉 als eine Gruppe deutschen CMS-Herstellern ein “Whitepaper” gegen DITA herausgegeben hatte. Sie hatten auch ein paar schlecht begründeten Folien, die ihren Kunden von DITA Implementierungen abraten sollten, mit auf einer Rundreise durch Europa genommen hatten. Die Amerikaner nennen solche Stellungnahmen FUD – Furcht, Unsicherheit, Zweifel (fear, uncertainty, doubt). Ich habe mich trotzdem überwunden, über das tragikomische Erwachen der dunklen Seite hinaus zu sehen und das Material durchzulesen. Meine Entscheidung war aber, an solchen nicht produktiven Versuchen nur wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Ich werde mich weiter darauf konzentrieren, den DITA Einsatz in Europa und besonders in der deutschsprachigen Gemeinschaft zu unterstützen und Jeder ist willkommen, aktiv mitzumachen.

Auf Wiederstand zu stoßen ist vollkommen normal, wenn es um Änderung geht und kein Experte würde jemals sagen, DITA sei die beste Antwort auf allen Doku-Projekttypen. Doch wenn DITA den Anforderungen und den Audit-Ergebnissen entspricht, müssen professionelle Berater und System-Hersteller die Entscheidungen ihrer Kunden respektieren und ihre Flexibilität zeigen, anstatt eine hochmütige, selbstzerstörerische Antwort zu geben, wie – “Wir machen das seit zwanzig Jahren so und wir sehen keine Notwendigkeit unsere Architektur umzustellen.

Während der tekom Jahrestagung in Stuttgart und kurz danach haben DITA Experten und Fans, mich eingeschlossen, über vielen interessanten, sowie über ein paar irreführenden Vorträge auf Twitter und Blogs berichtet. Mit viel Geduld und, anders als manche “anti-DITA Gastgeber”, ganz höflich haben Sie die Unklarheiten kommentiert.

Ebenso könnte ich hier noch einen Bericht mitteilen und Verlinkungen zu den Diskussionen auflisten, mein Gefühl über diese Sache sagt mir aber: ist schon genug! Wir sollten diese Debatten beiseitelegen, da der Wettbewerb zwischen Standards oder CMSes soll gesund und ausgeglichen laufen. Wir sollten uns auf die Vorteile für die Kunden und Redakteuren konzentrieren, anstatt uns an negative Aufmerksamkeitstricks zu versuchen. Als Berater und System-Hersteller sollten wir proaktiv zeigen, was wir für unseren Kunden und Partner besonders gut leisten können, egal ob mit DITA, PI-Mod, oder mit weiteren Strukturen (ich, zum Beispiel, habe mehrere davon studiert und implementiert).

Meine Botschaft an die technischen Autoren und Dokumentationsmanager lautet: Ihr Team muss entscheiden, niemals ein System-Hersteller, in Deutschland, wie anderswo auf der Welt, welche Standarde eingesetzt werden. Verfolgen Sie die Neuigkeiten und Anforderungen im Bereich technische Dokumentation und treffen Sie fundierte Entscheidungen. Involvieren Sie Ihre Teams, lassen Sie sie ihre Werkzeuge testen und genau die auswählen, mit denen das Team ihre geschäftliche Ziele erreichen wird.

Vielen Dank für ein wundervolles 2015 und wünsche Allen ein sehr Erfolgreiches 2016. Machen Sie Ihre Teams, Kunden und Anwender wunschlos glücklich!

Happy DITA in Germany

Deutsche Version >> Auf ein glückliches DITA Jahr!

The last months of 2015 have been quite tumultuous and there is a lot I’ve been meaning to share with you. I’ll catch up with the posts in January, but the most important message to start 2016 is: DITA is here to stay! I’ve said it some time ago and I say it again, because there is growing interest for DITA in Germany, as numerous presentations, workshops and panels proved once more in November at tcworld and DITA Europe. The community is taking shape, tools and systems start supporting DITA and the discussion is, well, passionate, to say the least.

Back in September, I was a bit disappointed and worried… for about five minutes😉 as an anti-DITA “whitepaper” had been published by a group of German CMS providers. They also took some poorly founded slides meant to discourage DITA implementations on a roadshow through Europe. But as I read the material and tried to see beyond the tragi-comical dark force awakening (or FUD, as Americans name such attitudes: fear, uncertainty and doubt) I decided to ignore them and just concentrate on my commitment to support DITA adoption in Europe, especially in the German-speaking community, and each of you is welcome to contribute.

It is absolutely normal to face resistance to change and no expert would ever claim DITA was the best answer to every type of technical communication projects. However, if DITA fits the requirements and audit findings, professional consultants and system providers have to respect their customers’ business decisions and prove capable of change, instead of sending an arrogant, self-destructive message like “it’s how we’ve been doing it over here for twenty years, so we don’t see fit to change.

DITA experts and fans attending tcworld in Stuttgart, myself included, were reporting on social media about lots of interesting sessions, but also about a few misleading ones during the conference and shortly afterwards. They patiently and, unlike some “anti-DITA hosts”, politely commented on the misunderstandings.

I could write yet another review and provide lists of links to those discussions, but my feeling is: enough is enough! We should let such disputes aside. The competition between standards or CMSes should be healthy, maintaining a well-balanced market. We should all concentrate on the benefits for end-users and authors, instead of attempting negative awareness tricks. As consultants and tool providers, whether we work more with DITA, PI-Mod, or other grammars (I’ve also studied and worked with more of them), we should be proactive and show what we can do best for our customers and partners.

My message to the technical authors and content managers is: It is your team’s decision, never a system provider’s, what standards you choose to adopt, in Germany or elsewhere. Keep your eyes on the developments and requirements in user assistance and make informed decisions on your technical information. Involve your teams, test and select the tools that help you reach your business goals.

Thank you all for a wonderful 2015. Have a successful 2016 and keep your teams, customers, and end-users happy!

Aikido for DITA writers

Aikido training with Eliot Kimber (@drmacro), or… a man in skirt engaged me😉

DITA Europe started with the most appreciated keynote: Prof. Hans van der Meij on user and task analysis, troubleshooting information and video instructions.

Eliot Kimber closed the practical track addressing a hot topic: Why is DITA (not) hard.

His advice:

  1. Connect
  2. Engage
  3. Redirect
  4. Return to harmony

(Just inserted while on the train back home. Will write more soon.)