TIM Anwender-Konferenz 2016

182 Teilnehmer wurden 6.-7. Juni in Konstanz mit süßen, runden Informationen versorgt.

Süße, runde Informationen

Meine dritte TIM-Anwender Konferenz habe ich als TIM-Player, als “FCT Insider”, erlebt und durfte diesmal sehen, wie ernst und mit wieviel Begeisterung sich meine Kollegen für die zwei Tage vorbereiten.

Ich arbeite seit Januar in der Solutions Abteilung. Mit diesem Team arbeiten Sie am meisten, wenn Sie TIM in Ihrem Unternehmen implementieren oder erweitern. Meine unermüdliche Kollegen, die Techniker und Berater, begleiten alle Kundenprojekte und kennen somit aus erster Hand die Themen, die Sie am meisten interessieren. Sie schätzen Ihr Feedback, sammeln die Fragen und Lösungen und machen sich Gedanken, wie sie die Kenntnisse am besten den Kunden überbringen.

Impressionen, Fotos und Folien über die 28 Vorträge von Kunden, Partner und FCT-Team finden Sie auf der Konferenz-Seite: http://anwenderkonferenz2016.fct.de/

 

DITA-Anwender Bodensee

Am 25. Mai fand der erste Meetup-Termin mit @axxepta und @thinkDITA in Langenargen am Bodensee statt.

Thema: XML & DITA in der Technischen Kommunikation.

Auf der Agenda: Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und Programmideen für die regelmäßigen “DITA-Anwender Bodensee” Meetups.

DITA-Anwender Bodensee erste Meetup-Gruppenkarte

Unser Ziel: informelles Feierabend-Gespräch über DITA-XML-Themen, die uns Alle Interessieren. Weniger Folien, mehr zeigen und mitmachen. Ob man eine Frage stellen möchte, vor einem konkreten Problem steht oder hat etwas probiert und möchte mit uns teilen, nehmen wir gerne auf der Agenda. Es darf auch zu Bierabendgespräch nach 21 Uhr kommen.

DITA und XML sind kostenfreie, weltweite Standarde, die durchs Mitmachen und Mitteilen ihrer Anwender wachsen, sich ständig verbessern, sowie neue Methodologien und Tools herausfordern. Diese Kultur unterstützen wir auch durch die Meetup-Gruppe DITA-Anwendee Bodensee.

Also, Machen Sie mit? Wir freuen uns auf Sie.

Mit Intelligenten Informationen begeistern

So lautete das Schwerpunktthema der tekom-Frühjahrstagung 2016 in Berlin: „Die Nutzer mit Intelligenter Information begeistern“. Der Keynote-Vortrag von  Prof. Wolfgang Henseler hat das Publikum davon überzeugt, dass um User Experience 4.0 zu erzielen, Produkte und Dienstleistungen “den Menschen befähigen und entlasten müssen, ihn aber nicht entmündigen!”

An beiden Konferenztagen durfte ich den Workshop “Einführung eines DITA-Pilot-Projekts – planen, starten, testen!” moderieren. Vielen Dank an den 50 Teilnehmern fürs Mitmachen und für ihren wertvollen Fragen und Feedback.

Es gab noch mehr aus der DITA-Welt in Berlin. Zum Beispiel: Dr. Sven Leukert von SAP hat die DITA-Spezialisierung und die üblichen Missverständnisse darüber erklärt; Jang Graat hat uns personalisierte Informationen mit Sahnehäubchen serviert.

Standbesucher und FCT-Team

Besucher und Berater am FCT-Messestand

Meine Kollegen von FCT AG, sowie unsere Partner von CCS Solutions haben sich über die Standbesucher in Berlin gefreut und sind schon gespannt auf die Jahrestagung in Stuttgart.

DITA-Themen bei XML Prague 2016

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Auf dem Programm der XML Prague Konferrenz, wo die Teilnehmer zwischen 7 Monate und 70 Jahre jung sind, stehen immer mehr DITA Themen und Werkzeuge.

Am ersten Tag fand das oXygen Users Meetup statt. George Bina und sein Team haben das neue Produkt oXygen XML Web Author, dessen Zielgruppe DITA-Reviewers und gelegentliche Autoren sind, angekündigt: https://www.oxygenxml.com/webauthor/

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Ich habe den Web Author gleich auf dem iPhone probiert.

Außerdem, wird die Version 18 des oXygen XML Editors bald herausgegeben, in der noch weitere Möglichkeiten geben wird, DITA-Autoren bei der visuellen Redaktion, sowie DITA-Architekten bei der Implementierung von Einschränkungen und kontrollierten Werten zu unterstützen. Man kann ein bestimmtes Layout mit einem Projekt speichern oder zu einem Framework zuweisen, damit ganze Teams mit den selben Layout-Einstellungen arbeiten können. Einschränkungen (Constraints) werden bald einfach durch einer config-Datei implementiert. Darüberhinaus, könnte man eine ganze XML-Schema lokalisieren, was die Diskussion über DITA-Elemente in beliebigen Sprachen sofort anregte.

Patrik Stellmann hat sein Framework DITA-SEMIA gezeigt: https://github.com/dita-semia

DITA-SEMIA Sequence Diagramms

DITA-SEMIA: Sequential Diagrams

Parallel, in dem BaseX Meetup, hat Eliot Kimber sein Projekt DFST (DITA for Small Teams: http://www.dita-for-small-teams.org/) via Skype vorgetragen.

Maximilian Gärber hat das neue Argon-Author Plugin für DITA Content Management in oXygen und BaseX vorgestellt: argon-author.com Beta-Testers können sich schon anmelden und Argon-Author im BaseX-Sandbox versuchen. Mein kleiner Beitrag dazu, außer die Patentante zu spielen ;), ist das mitgelieferte Demo-DITA-Projekt über Trello.

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XML Prague läuft drei Tage jeden Februar, voller spannenden Vorträge und Workshops aus der XML/XSLT/CSS/FO-Welt: http://www.xmlprague.cz/

Redakteure beteiligen und richtig schulen

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Es gab eine interessante Discussion auf dem Blog von Larry Kunz über Schulungsbedarf und Geschäftsziele während und nach einer DITA-Implementierung. Ich habe meinen Kommentar schon auf Larrys Seite hinzugefügt, ich trage aber auch hier die Übersetzung ein.

Vielen Dank an Larry, dass er nochmal die Aufmerksamkeit von Projekt- und Abteilungsmanagern auf die Notwendigkeit erregt, die Redakteure frühzeitig zu beteiligen und ihnen so viel Schulung anzubieten wie nötig, damit sie ihre Geschäftsziele erreichen. Diese Botschaft wird nicht oft genug ausgerichtet, obwohl späte Beteiligung und mangelhafte Schulung zu den Hauptgründen fehlerhaften Implementierungsprojekten gehören, egal ob es um CCMS geht, oder um andere Systeme, wie WCMS, CRM, ERP, u.s.w.

In seinen Kommentaren zum selben Artikel erwähnt Mark Baker, dass wir solche Content Systeme brauchen, die zu einer noch unvorhersehbarer Zukunft passen würden. Ich kann Marks Ideen zwar verfolgen, jedoch furchte ich, seine Vision würde nur schwer passen, wenn man sich für Redaktionssysteme einsetzt, die die Komplexität der Redaktionsaufgaben gleichzeitig verstecken sollten.

Meiner Meinung nach, sollte man die Expertise der technischen Redakteuren nicht unterschätzen und sie nicht auf Storytelling (spielt Jemand Trendwort-Bingo?) verringern.

Technische Redakteure und Redakteurinnen, die ihre Rolle ernst nehmen, sollte man anregen, endlich mal über ihre Komfortzone hinaus zu tretten, um neue Methoden für die Modellierung und für die Erfassung von Inhalten anzuwenden.

Ob Markup oder Markdown, das soll in der Zukunft keine Frage mehr stellen… Ideallerweise würden Autoren beide anwenden können, auch abwechselnd wenn es die Geschäftsziele so anfordern.

Also, ich stimme Larry zu – Redakteure beteiligen und richtig schulen!

Artikel von Larry Kunz: We’re in DITA – Now what?